
|
Es gibt viele Gesellschaften, bürgerliche Gemeinschaften als auch „private“ Personen,
die sich für unsere Mitbürger interessieren, für die Mitbürger, die in Augen vieler
„anders“ sind – sie sind behindert.
Ähnliches Interesse zeigen auch die staatlichen Organe (nicht immer jedoch haben sie Verständnis
für die Einzelpersonen).
Dieses Interesse zielt jedoch in der Regel in ihre Legislativ- oder Vollzugsgewalt
(oft unwirksam). Neben der Initiative der
eigenen Behinderten, die sich in Interessengemeinschaften treffen, kann die
Staatsgewalt also meistens mit ihren Rechtsvorschriften „helfen“,
die bestimmen, was für die „anderen“ sein muss (wie z.B. Höhe des
Klingels, Türbreite u.ä.). Das ist alles realisierbar.
Es taucht jedoch die Frage auf, ob alles für „die anderen“ anders sein muss.
Ob es nicht genügend wäre, wenn die „anderen“ Möglichkeit hätten, das,
was alle benutzten, auch benutzen zu können.
Ideen, die ich in dem Vorabschnitt zu beschreiben versuchte, sind mir vor kurzer Zeit eingefallen. Damals suchte ich für meine Bekannten (von denen einer „kleiner“ auch so ein bißchen „unterschiedlich“ ist) eine Unterkunft, die den Bedürfnissen des „kleinen“ (und gleichfalls den Bedürfnissen seiner erwachsenen Begleitung) entsprechen würde. Liberec und seine Umgebung sind groß, Jablonec n.N. so nah und Isergebirge gleich hinter der Ecke. Jedoch, eine „ideale“ Stelle zu finden, zeigte sich als ein unlösbares Problem. Wenn es die Unterkunft gab, war das in der Stadt. Wenn die Umgebung schön war (musste gar nicht romantisch sein), fehlte die entsprechende Unterkunft. Ideale Lösung wurde nicht gefunden, und so „gewann“ die schöne Umgebung und Bewegung in ungeeigneter Unterkunft wurde durch die „erwachsenen Rücken“ ersetzt. Ohne die Frage „Warum geht es irgentwo anders ?“ zu stellen, wurde die Entscheidung getroffen, dass wir versuchen, mit Europa für „die anderen“ hier bei uns anzufangen, auch wenn es nur um einen „Nachttopf von Europa“ (natürlich nur aus der meteorologischen Sicht) geht.
Wer sind wirDie gemeinnützige Gemeinschaft Mobilita (Handelsregister-Nr. 24 94 95 78) wurde im Register beim Kreisgericht Hradec Králové unter d. Aktennummer O 73 eingetragen.Gegenstand der Tätigkeit der Gemeinschaft ist die Erbringung von gemeinnützigen Leistungen, die auf der Schaffung der Bedingungen für Zugänglichmachung von Isergebirge für körperlich behinderte Personen (Radwege, barrierenlose Unterkunft) und auf Koordinierung der Tätigkeiten bei Organisierung von Sport- und Kulturveranstaltungen und von Erholungsleistungen für körperlich Behinderte beruhen. Zur Gewährleistung der Quellen für die gemeinnützige Tätigkeiten dienen die Unterkunftsdienstleistungen als auch die Werbe- und Propagationstätigkeit. Die Gemeinschaft wurde mit dem Sitz in Svitavy gegründet, Schwerpunkt ihrer Tätigkeiten liegt jedoch im nordöstlichen Region Böhmens, konkret in der Liberecer (Reichenberger) und Jablonecer (Gablonzer) Region. Wie schon der Gegenstand der Tätigkeit verrät, geht es zum größten Teil um Isergebirge. Und das im Bezug auf das Ort der Tätigkeit. Inhalt der Tätigkeiten geht in die Richtung behinderte Menschen. Die Gemeinschaft hat sich das Ziel gesetz, diesen Menschen, Sport- und Erholungsmöglichkeiten im Bereich von Isergebirge zugänglich zu machen. Die Leistungen werden im Interesse der Gewinnung von Quellen zur Finanzierung der Gemeinschaftstätigkeiten auch für andere Personen, die juristischen Personen, erbracht.
|
| titelseite | zurück |